Thomas Kagermann

Geiger, einst Fiedel Michel

lieber eugen,

wir waren mit fiedel michel ja eine der ersten und bekanntesten folkbands damals.

wir machten jede menge konzerte und hatten freude daran deutsch zu singen.

das war abseits vom ami-mainstream.

die vereinnahmung unserer musik durch die linke bewegung damals störte mich gewaltig.

ich kannte die ddr mit ihrem ganzen verlogenen ideologischen wahnsinn persönlich – meine mutterfamilie kam aus leipzig.

erst dieser totalitäre nazikram und dann direkt nahtlos dieser totalitäre sozikram.

die leute taten mir leid, dass sie diesen ganzen scheiss zweimal hintereinander über sich ergehen lassen mussten.

dass ich dann auch noch rot werden sollte war für mich eine krasse beleidigung meiner intelligenz und völlig ausser diskussion.

heute weiss ich es viel besser zu verstehen was da in wirklichkeit fehlte und heute immer noch fehlt bei diesem ganzen verlogenen politkram jeglicher couleur:

die direkte Herzensverbindung zu Gott, zu den mitmenschen und zur gesamten schöpfung.

das wusste ich aber damals nicht, und fühlte mich einfach nur unverstanden in diesem geistlosen polithaufen. 

daraufhin habe ich mich dann von der folkbewegung abgewendet und bin eigene wege gegangen.

ich wollte grössere geistige und musikalische horizonte ansteuern.

diese geistige ideologenenge war nix für mich.

ein freies kind Gottes – das spürte ich schon damals in den erstem ansätzen – passte in diese besserwisserei nicht hinein.

ich wollte die schöpfung begreifen, das was die welt erschafft, was vor der geburt war, was nach dem sogenannten tode kommt.

wenn ich davon hörte – was damals seeeehr selten war – bekam ich riesenohren. 

pfarrer schwafelten. da wurde die grösse Gottes wegtheologisiert. das merkte ich sehr schnell. die redeten über dinge, die sie nicht erlebt hatten..sprachplaketten über Gott. 

nichts über das grosse mysterium von golgatha, das riesen-befreiungsgeschenk Gottes für uns menschen, als Er in der person des Jesus Christus diese erde betrat. bei steiner wurde man da schon eher fündig. der immense schatz eines jakob lorber war damals für mich noch nicht in greifbarer nähe. das kam wesentlich später.

heute singe ich immer noch seeeehr gern deutsche volkslieder. 

ich spiele damit, verändere die melodie, schreibe strophen hinzu, webe neue zeilen hinein….

ich liebe deutsche volkslieder heute mehr denn je zuvor, seit ich sie nicht nur von dem alten nazimuff befreit habe (das geschah in den 70er jahren), sondern gleichermaßen auch von dem alten sozimuff befreit habe.

ich habe sie für mich zurückerobert aus den fängen der gottlosen ideologen und wenn ich einige bei meinen konzerten singe, sind die zuhörer immer äusserst überrascht wie schön unsere deutschen volkslieder sind wenn man sie nur etwas von ihrem alten staub befreit.

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https://www.youtube.com/user/chattanango

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